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Halbinsel Eiderstedt

Das gibt’s nur hier

Typisch Eiderstedt

Leuchttürme, Pfahlbauten und Kultur an der Nordsee

Eiderstedt – das sind grüne Wiesen unter einem endlos weiten Himmel, imposante Reetdachhäuser und Haubarge, vielfältige Natur, schmucke Kleinstädte und charmante Dörfer. Der Leuchtturm in Westerhever ist für viele das Wahrzeichen der Halbinsel. Zudem sind die Pfahlbauten am Strand von St. Peter-Ording weit über Eiderstedt bekannt. Für viele beginnt der Nordsee Urlaub sobald sie das imposante Eidersperrwerk durchfahren haben. Diese Wahrzeichen Eiderstedts und nordfriesische Traditionen, die gepflegt und gelebt werden, prägen die Kulturlandschaft und das Landschaftsbild. Zahlreiche Kirchtürme ragen verteilt auf der Halbinsel hoch über die Gemeindegrenzen und die grünen Wiesen hinaus und sind schon von Weitem zu sehen. Die Sehenswürdigkeiten auf Eiderstedt und die Natur des Nationalparks Wattenmeer sind eine Reise in den Norden wert.

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Leuchttürme & Wahrzeichen

Das muss man gesehen haben!

Auf der Halbinsel Eiderstedt gibt es viele Schätze zu entdecken. Was Sie aber auf jeden Fall bei einem Aufenthalt gesehen haben sollten, sind die berühmten Wahrzeichen der Halbinsel. Denn ohne sie wäre Eiderstedt einfach nicht dasselbe:

  • Leuchtturm Westerhever
    Eingebettet in einer weiten Salzwiesenlandschaft in Westerhever, an der nordwestlichen Spitze Eiderstedts, steht die wohl am meisten fotografierte Attraktion der Nordsee

  • Pfahlbauten von St. Peter-Ording

    Seit mehr als 100 Jahren prägen die Pfahlbauten das Bild des weiten Sandstrandes von St. Peter-Ording und sind längst zum Wahrzeichen des Ortes geworden.

  • Packhaus Tönning
    Direkt am Hafen der Stadt Tönning gelegen befindet sich das historische Packhaus, welches sich zur Weihnachtszeit zum längsten Adventskalender der Welt verwandelt.

  • Eidersperrwerk

    Für viele Besucher führt der Weg nach Eiderstedt über “das Tor zur Halbinsel” - das Eidersperrwerk. Dieses gigantische Küstenbauwerk schützt das Hinterland vor Sturmfluten und ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Kirchen statt Schlösser

die ältesten Bewohner Eiderstedts

Die historischen Kirchen auf der Halbinsel Eiderstedt sind ein besonderes Kulturerbe, welches für den Besucher so manche Überraschung bereithält. Fast jede Gemeinde auf Eiderstedt hat im Dorf eine eigene Kirche. Insgesamt befinden sich 18 vorreformatorische und zwei katholische Kirchen auf der Halbinsel - eine außergewöhnliche Dichte, die sonst keine Region in Deutschland aufweist!

  • Die 18 Kirchen auf Eiderstedt sind historisch und beeindruckend, aber vor allem: einzigartig! Denn nirgendwo sonst in Deutschland gibt es so eine hohe Kirchendichte!

Weltnaturerbe Wattenmeer

Leben mit Sand, Wind und Flut

Das Wattenmeer der Nordsee ist eine einzigartige Naturlandschaft voller Schönheit, Artenreichtum und Ursprünglichkeit. Zwei Mal am Tag ändert es sein Gesicht, wenn das Meer sich bei Ebbe zurückzieht und das Watt freigibt. Als größtes Wattgebiet der Welt erstreckt es sich von den Niederlanden über die deutsche Küste von Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein bis nach Dänemark. Nur weltweit einzigartige Kultur- und Naturschätze werden in die Welterbe-Gemeinschaft aufgenommen und die Halbinsel Eiderstedt liegt mittendrin. Vor Ort erleben Sie während Ihres Aufenthaltes die Einzigartigkeit des Weltnaturerbes und genießen besondere Naturerlebnisse.

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Sturmflut

Naturschauspiel an der Nordseeküste

Vor allem im Herbst und Winter kann es an der Nordseeküste an manchen Tagen ziemlich stürmisch zugehen. Das raue Wetter und der damit einhergehende starke Wind weht den Alltagsstress buchstäblich weit weg. Nachdem man den starken Wind, das Meer und den Sturm zu spüren bekommen hat, kann man sich z.B. in der Dünentherme in St. Peter-Ording verwöhnen lassen oder in einem gemütlichen Café oder Restaurant aufwärmen. Wer dem Schietwetter entgehen möchte, findet auf Eiderstedt zahlreiche Schlechtwetter-Angebote.

Auch Sturmfluten kommen in dieser Zeit ab und an vor und veranschaulichen die Kraft der Natur. Sturm, Wind und Wellen prägen dieses Naturspektakel, welches auch als “Blanker Hans” bezeichnet wird. In Folge einer Sturmflut kann die Nordsee sehr schnell und plötzlich auflaufen und weite Teile der Sandbänke und des Vorlandes überfluten, manchmal läuft das Meer bis an die Dünenkante oder sogar bis zum Deich. So faszinierend dieses Naturschauspiel auch ist, gibt es bei einem Spaziergang bei Sturmflut zur eigenen Sicherheit einige Tipps zu beachten.

Natur- und Kultur­landschaft Eider­stedt

Besonderheiten entdecken

Eiderstedt ist nicht immer eine Halbinsel gewesen, sondern ist erst durch Eindeichungen und Landgewinnung aus den drei ursprünglichen Inseln Utholm, Evershop und Eiderstedt zusammengewachsen. Das Gebiet wurde daher früher auch „Dreilande“ genannt. Heute ist Eiderstedt eine kulturhistorisch und naturräumlich wertvolle Landschaft, in der über einen Zeitraum von 2000 Jahren Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur einzigartige Spuren hinterlassen haben. Alte Deiche, Siedlungen, Warften, Bauernhöfe, Flureinteilungen und Bewässerungssysteme - diese "Schätze" der Eiderstedter Kulturlandschaft sind auch heute noch gut erhalten und springen dem aufmerksamen Beobachter förmlich ins Auge. Es lohnt sich, den eigenen Blick für diese Besonderheiten zu schärfen und einen Moment in dieser faszinierenden Natur- und Kulturlandschaft innezuhalten.

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Katinger Watt

Natur soweit das Auge reicht

In unmittelbarer Nähe der Stadt Tönning auf der Halbinsel Eiderstedt, wo früher bei Flut das Meer der Nordsee brauste, befindet sich heute eine einzigartige Naturlandschaft – das Katinger Watt. Ruhe, weites Gras, einzigartige Vögel – hier findet man Natur pur.

Traditionen & Bräuche

werden auf Eiderstedt gelebt & gepflegt

  • Tanz
     
    © Gerd Wagner

    Trachtentanz

    Zu den typisch norddeutschen Festen und Bräuchen gehören oft die traditionellen Trachten der Region. Die Eiderstedter Tracht zeichnet sich durch sein schwarzes Gewand, der weißen Haube, einen goldfarbenen Gürtel und den Schulterkragen aus. Damals wurde die traditionelle Kleidung zu Festtagen getragen. Heute treten die Trachtentanzgruppen von St. Peter-Ording und Eiderstedt bei besonderen Anlässen und regionalen Festen auf.

  • Shantychor
     

    Shantychor

    Shantychöre gehören zu den musikalischen Traditionen an der Nordsee. Shantys wurden früher gesungen, um die Arbeit auf dem Schiff der Matrosen oder Seemänner zu unterstützen. Der Shanytman gab hierbei immer den Takt an. Die Themen der Texte sind oft besondere Ereignisse oder das harte Leben auf See. Aber auch Sehnsüchte und Träume werden hier oft wiedergegeben. Der Shantychor “Die Seeräuber” kommt aus St. Peter-Ording.

  • Plattdeutsch
     

    Plattdeutsch

    Im Plattdeutschen gibt es noch umstrittene Meinungen, ob es eine Sprache oder ein Dialekt ist. Die Ursprünge kommen aus dem Englischen, Niederländischen, Altsächsischen und Friesisch. Plattdeutsch wird in Norddeutschland häufig gesprochen und ist noch sehr weit verbreitet (ca. 10 Millionen Menschen). Auf der Halbinsel Eiderstedt werden noch einige Theateraufführungen, Lesungen und vieles mehr auf Plattdeutsch vorgetragen.

  • Boßeln
     

    Boßeln

    Das Boßeln ist auf ganz Eiderstedt eine weit verbreitete Tradition. Bei dieser Sportart muss man eine kleine, mit Blei gefüllte Kugel aus Holz mit möglichst wenigen Würfen bis zum Ziel einer vorgegebenen Strecke werfen. Diese Sportart hat sich vermutlich im Mittelalter entwickelt, als die Friesen versuchten mit Lehmkugeln Feinde zu bewerfen. Mittlerweile finden an der Nordseeküste regelmäßig Boßelturniere statt.

  • Ringreiten
     
    © Oliver Franke

    Ringreiten

    Ein weiterer Volkssport auf der Halbinsel Eiderstedt ist das Ringreiten. Hierbei muss man auf einem Pferd im Galopp versuchen einen Ring mit einer Lanze zu treffen. Anschließen werden der König und die Königin gekürt. Nebenbei finden immer noch Festumzüge mit Spielmannszug oder Trachtentänze statt.

  • Klootstockspringen
     

    Klootstockspringen

    Das Klootstockspringen ist in ganz Nordfriesland durchaus noch üblich. Vor allem bei der Jagd im Koog nutzt man den 6m hohen Stab, um über die Gräben im Marschland zu springen. Dabei wird der Stab senkrecht in den Graben gestellt und man schwingt sich am Stock entlang auf das andere Ufer.

  • Biikebrennen
     

    Biikebrennen

    Das Biikebrennen findet jedes Jahr am 21. Februar an der Küste in Nordfriesland statt. „Biike“ ist friesisch und bedeutet "Feuerzeichen" und bereits im 17. Jahrhundert diente dieser Brauch den auslaufenden Walfängern als Abschiedsgruß aus der Heimat. Heutzutage wird damit der Winter verabschiedet und das Frühjahr eingeläutet. Traditionell gibt es zum Biikefest heiße Getränke wie Punsch und das regionaltypische Grünkohl-Essen. Live-Musik und Tanz sorgen für freudige Stimmung. Biikebrennen findet auf der Halbinsel Eiderstedt in St. Peter-Ording und in Tönning statt.

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Kunst und Kultur

Eiderstedts kulturelle Schätze entdecken

Kreative Künstler mit farbenfrohen Ateliers, urigen Museen über die spannende Geschichte Eiderstedts, historische Kirchen mit ganz besonderer Atmosphäre und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen - die Halbinsel Eiderstedt ist eine wahre Schatzinsel was die Kunst- und Kulturszene anbelangt! Haben Sie schon alle Schätze entdeckt? Begeben Sie sich auch Schatzsuche und lernen Sie die Halbinsel richtig kennen! 

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