© Oliver Franke

Natur- und Kultur­landschaft

der Halbinsel Eiderstedt

Landschaft Eiderstedt

Besonderheiten entdecken

Eiderstedt – das ist eine kulturhistorisch und naturräumlich wertvolle Landschaft. Über einen Zeitraum von 2000 Jahren haben Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur hier einzigartige Spuren in der Landschaft hinterlassen, die auch heute noch gut erhalten sind und dem aufmerksamen Beobachter ins Auge springen.

Auf Eiderstedt findet man einige architektonische Besonderheiten:

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    Westerhever Leuchtturm

    1906 begannen die Bauarbeiten des Leuchtturms. Der Turm ist 41,5m hoch und umfasst 9 Stockwerke. Neben einer atemberaubenden Aussicht kann man sich auf dem Leuchtturm auch das Ja-Wort geben. Der Westerhever Leuchtturm gilt mittlerweile als Wahrzeichen für die gesamte Halbinsel Eiderstedt.

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    Warften

    Eine Warft ist ein aus Erde aufgeschütteter Siedlungshügel, auf dem sich je nach Ausmaß einzelne Höfe oder auch Dorfsiedlungen befinden können.

    Sie dienten zu früheren Zeiten, als es noch keine Deiche gab, zum Schutz für Mensch und Tier gegen Hochwasser

    Typischerweise wurden Kirchen und Friedhöfe auf Warften angelegt.

     

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    Deiche

    Erste Hinweis auf Bedeichung führen auf das Jahr 1103 zurück. Ein Deich ist eine Art Schutzwall, welcher die Menschen und Tiere vor Sturmfluten oder zu hohem Wasserstand schützen soll.

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    Haubarge

    Ein Haubarg ist ein für die Halbinsel Eiderstedt typisches Bauernhaus. Mensch und Tier lebten unter einem Dach, wenn auch in getrennten Räumen. 1860 gab es circa 360 Haubarge, 2008 nur noch etwa 100.

     

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    Dammkoog

    Der erste Dammkoog wurde 1489 errichtet. Eiderstedt umfasst mehr als 70 Köge. Ein Koog ist ein durch Deichbau und Entwässerung aus der See gewonnenes Marschland. Durch den Bau des Dammkooges ist Eiderstedt zu einer Halbinsel geworden.

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    Pfahlbauten

    1911 öffnete der erste Pfahlbau. Pfahlbauten gelten als Wahrzeichen für St. Peter-Ording und prägen maßgeblich das Strandbild des Ortes. Die Hauptaufgaben der Stelzenhäuser liegt im wesentlichen dem Wohlbefinden der Strandbesucher nachzukommen.

    Neben Restaurationsleistungen und Sanitären Anlagen hat die Badeaufsicht ihren Platz in 7m Höhe und überwacht die Badebesucher.

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    Böhler Leuchtturm

    1892 begann der Bau des Böhler Leuchtturms in St. Peter-Ording. Dieser dient als Quermarken- und Orientierungsfeuer, um das Eiderfahrwasser zu markieren. Der Turm besteht aus rot-braunen Ziegelsteinen. Der 18,4m hohe Leuchtturm ist das Wahrzeichen von St. Peter-Böhl.

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    Milchtankstellen

    Seit 2015 gibt es auf Eiderstedt 2 mal die Möglichkeit 24/7 an „Kuhlen Kraftstoff“ frisch vom Bauern zu gelangen.

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    Auf Eiderstedt befinden sich 17 Stöpen, die dem Hochwasserschutz dienen. Stöpen werden auf Grund des steigenden Meeresspiegels immer wichtiger. In unmittelbarer Nähe befinden sich die sogenannten Stöpenhäuser, dort werden die Holzbalken zur Verschließung der Stöpen gelagert. Gefüllt wird der entstandene Hohlraum mit Sand, Erde oder Mist.

     

Landschafts­fenster in der Landschaft Eider­stedt

Alte Deiche, Siedlungen, Warften, Bauernhöfe, Flureinteilungen und Bewässerungssysteme - diese "Schätze" der Eiderstedter Kulturlandschaft werden durch auf der Halbinsel verteilte Landschaftsfenster besonders hervorgehoben und laden dazu ein, den Blick zu schärfen und einen Moment in dieser faszinierenden Natur- und Kulturlandschaft innezuhalten.
 

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